Aktuelles

Erfolg der Expedition des Jahrhunderts.
10.04.2008 12:18:00
Am 3. April 2008 in Gdańsk endete die 80 Tage dauernde Expedition des Jahrhunderts 2008. Die schwierigste und zugleich längste Winter- Auto- Expedition in der Geschichte der Autoindustrie, aus Cabo da Roca in Portugal über Sibirien bis nach ferner Tschuktschen- Halbinsel.
Das Ziel der Expedition des Jahrhunderts 2008 war es, den 100 Jahrestag des großen Ereignisses in der Geschichte der Autoindustrie wie das Große Autorennen auf der Strecke New York – Paris von 1908 sowie das Durchfahren der abgesteckten aber vor hundert Jahren nicht zurückgelegten Strecke über nördliche sibirische Gelände bis nach Tschuktschen- Halbinsel (die von keinem Kraftfahrzeug von der Landseite erreicht wurden) unter den Bedingungen des sibirischen Winters denkwürdig zu machen.
Innerhalb 80 Tagen haben die Teilnehmer der Expedition des Jahrhunderts fast vierzigtausend Kilometer und zwölf Zeitzonen zurückgelegt. Alleine, mit einem Fahrzeug haben sie tausende Kilometer während eines besonders frostigen, schneereichen Winters des Jahrhunderts hinter sich gelassen. Genau diese Zeit haben sie ausgewählt, um unter höchst extremen Bedingungen um den Vorrang zu kämpfen, und „die Bergspitze“ von der schwierigsten, „nördlichen Seite“ zu erreichen. In den extrem niedrigen Temperaturen haben sie sich über Tausende von Kilometern zählende Taiga, Täler und Bergpässe, über Eis der gefrorenen Flüsse und Seen den Weg im tiefen Schnee gebahnt. Kein anderes Fahrzeug begleitete sie; um diese Jahreszeit machen sich auch die Russen nicht so gern an den Weg – das ist die Zeit der Fröste, Sturmwinde und Schneesturme. Sie haben Wege, die sog. „Simniks“, für andere Geländewagen abgesteckt. Beim täglichen Kampf mit dem sibirischen Winter haben sie solidarisch andere Fahrzeuge aus den tiefen Schneefallen herausgezogen. Es ist auch passiert, dass sie selbst herausgezogen werden mussten. Sie haben etwas vollgebracht, das von niemandem früher vollgebracht wurde! Schon beinahe zwei Monate vom Start in Portugal haben sie 180° der östlichen geographischen Breite auf der Traverse der Schmidt’s Vorgebirge, Ort, das die ihnen vorausgehenden nicht zahlreichen Expeditionen erreichten und dort ihre Reise endeten, abgeschnitten. An demselben Tag haben sie zu einem Städtchen Egvekinot am Kreuz- Bucht gelungen, wo sie sich nach Betankung und Versorgung mit lebensnotwendigen Produkten weiter an den Weg gemacht haben. Schon von diesem Moment an sind sie zu den Siegern geworden! Auf dem legendären 121.Kilometer (von Egvekinot am Kreuz- Bucht) haben sie die Schneestrasse hinter sich gelassen und sind weiter Richtung Ost gefahren. Die Tschuktschen- Halbinsel selbst sind sie kreuz und quer gegangen, sie haben zum Beringmeer gelungen, haben mit ihrem Fahrzeug auf dem Eis des Arktischen Ozeans und des Pazifischen Ozeans gestanden! Es gab Tage, an denen sie sogar fünf Stunden brauchten, um fünfzehn Meter weiter zu kommen. Das ist kein Irrtum. Hier ist von den Metern und nicht von den Kilometern die Rede. So lange dauert das Abschlagen eines Fahrzeugs, dessen Fahrgestell direkt am Eis hängt. Ein anderes Mal haben sie in einer Woche nur 207km beim täglichen, sechzehn Stunden dauerten Kampf mit Schneesturm, dem starken Wind und über fünfzig Grad Frost hinter sich gelassen. Sie sind an die Stelle durchgedrungen, wo kein Fahrzeug noch war. Unter den Fahrern des Nordens haben sie Begeisterung und Bewunderung ausgelöst. Durch ihre Reise von Cabo da Roca in Portugal bis zum äußersten Ende von Tschukotka haben sie als Ersten das Westende Eurasiens mit ihrem Ostende verbunden. Ohne extreme Expeditionen und den sie begleitenden Wettbewerbsgeist würde die Welt bis zum heutigen Tag unbekannt, deshalb laden die Teilnehmer der Expedition des Jahrhunderts 2008’ die anderen Menschen zum Wettbewerb ein. Die Expedition erfreut sich großen Interesses unter den Fans der Geländefahrzeuge. Das Interesse begleiten auch große Emotionen, deshalb kann man erwarten, dass bald die ersten Draufgänger und Themenkenner erscheinen, die dem Winter und Sibirien trotzen, die mit einem Fahrzeug, ohne Hilfe von außen, nicht länger als innerhalb 80 Tagen, weiter zum Osten gelingen, und in demselben Jahr über Sibirien mit demselben Fahrzeug nach Europa zurückkehren. Alle Teilnehmer der Expedition des Jahrhunderts 2008 laden Sie noch einmal recht herzlich ein – Es lebe der Wettbewerbsgeist!!!


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