Aktuelles

Wir haben den Müll in Parsęta gereinigt
12.05.2008 13:04:00
- Ihr seid super, weil ihr die Lust habt! - Jacek Bożek, Leiter des Ökoklubs Gaja wurde mit Beifall überschüttet.
Eine kurze Weile später haben sich alle am „Großreinemachen am Parsęta“ teilgenommenen Menschen an die Arbeit gemacht.
- Als wir das erste Großreinemachen organisiert hatten, dachte ich: was passiert, wenn die Menschen nicht kommen? Was passiert, wenn sie kommen und der Müll ausgeht? – dachte am Samstag Jan Wołejszo, Präsident der Firma Troton aus Ząbrowo bei Gościno. Glücklicherweise mangelte es nicht an Menschen und leider nicht an Müll. Auch vor 3 Jahren hat die Firma zusammen mit dem Klub Gaja die Selbstverwaltungen und Nichtregierungsorganisationen zum Abschluss der Vereinbarung und zur symbolischen Adoption des Flusses eingeladen. Jetzt hat die Lackstoffe herstellende Gesellschaft die Aktion des „Großreinemachens des Flusses“ zum dritten Mal veranstaltet.
Am Samstag haben die mit Handschuhen und Beuteln bewaffneten Menschen zwei Container Müll gesammelt. An den Ufern von Parsęta, von Ząbrowo bis nach Bardy, haben sie Flaschen, Schrott, Dosen, Plastiktüten und sogar eine Stoßstange gefunden. Zum ersten Mal haben sich den Mitarbeitern von Troton, ihren Familien und Kollegen aus anderen Firmen auch zahlreiche Einwohner aus Ząbrowo, Pustary und benachbarten Dörfern angeschlossen. – Wir sind über 3Kilometer gegangen und haben Säcke voller Müll gesammelt – erzählten uns voller Stolz Jadwiga Osada, Leokadia Olszak und Teresa Istoczak aus Ząbrowo. Alle fast 7o-jährigen Frauen überzeugten, dass der Müll am Parsęta nicht nur die Schuld der Ortsansässigen ist. Eine starke Reinigungsgruppe bildeten die Schüler aus der Grundschule in Robuń.
Preis für Reinigung war Festessen, Shanty- Konzert von Przemysław Mordalski und Begegnung mit dem Reisenden Romuald Koperski. Er ist der Held der Expedition des Jahrhunderts, während der er den ganzen Kontinent Eurasiens zurückgelegt hat. Sein Fahrzeug Man Kat II hat als erstes Kraftfahrzeug die durch den tödlichen Frost zugefrorenen, unwegsamen Gebiete Nordsibiriens überwältigt. Für die Beständigkeit seiner Karosserie gegen minus 60 Grad überschreitende Fröste haben eben wir –die Firma Troton- gesorgt.
Quelle: Głos Koszaliński Autor: Iwona Marciniak


Polski
English
Deutsch
French
Russian
Spanish
Czech
Hungarian
Bulgarian
Saudi Arabia
Romanian
Chinese








